Meine Vision?

Meine Vision

Das zu definieren fällt mir erstaunlich schwer. Ich bin es gewohnt, zu formulieren was ich nicht will.

Ich glaube, dass die meisten Probleme die wir heute haben, sei es im Kleinen oder im Großen, auf dem Irrglauben des „Getrennt – seins“ basieren.

Meine Vision ist, dass wir Menschen begreifen, dass wir ALLE zusammengehören. Ich sehe die ganze Welt wie ein Körper. Ist ein Teil krank, wirkt sich das zwangsläufig auf den Rest des Körpers aus. Daher müssen alle dafür sorgen, dass es allen gut geht.

In meiner Vision stellen die Menschen die richtigen Fragen und nehmen die Verantwortung an, die sich aus den Antworten ergeben. Wir fragen z.B.: „Was zwingt andere Menschen dazu, ihre Familien, ihre Dörfer, ihre Länder zu verlassen?“ Oder:“ Was befähigt Menschen, sich für die eigenen Bedürfnisse und ihre Überzeugungen einzusetzen, bzw. wie reduzieren wir die Gründe, die Menschen davon abhalten dies zu tun?“

Wie wird die Welt für meine Kinder aussehen, wenn ich so weitermache wie bisher? Wie kann ich helfen, Grundsituationen zu schaffen, dass zukünftige Generationen sich viel mehr mit ihren Visionen und Möglichkeiten beschäftigen können als mit der Tatsache, wie bekomme ich genügend Geld zum Überleben zusammen?

Und in meiner „privaten“ Vision treffen sich abends alle an einem rustikalen Tisch, der mit vielen Kleinigkeiten zu Essen und zu trinken gedeckt ist. Wir reden und lachen ausgelassen mit einander und Kinder rennen, spielen und lachen bis sie müde sind. Es werden Kerzen aufgestellt und alle sind stolz, auf das was sie tagsüber vollbracht haben.

Euer Tim

2 Gedanken zu „Meine Vision?“

  1. Tim, dein letzter Abschnitt, gefällt mir sehr, abends gedeckter Tisch, fröhliche Kinder und gemeinsame Gespräche und Lachen und das Anerkennen des Tagwerks aller, genau das ist Leben, am Ende immer eine Feier!

    Meine ergänzende Vision ist das Anerkennen, der Möglichkeit, dass jeder Mensch befreit seine eigene Version vom Leben lebt und seine eigene Meinung weiterhin hat und behalten darf in dem Bewusstsein, dass wir uns darüber einig sind, dass jeder seine Perspektive hat und darum die Entscheidungen über das Leben jedes Einzelnen stets individuell getroffen werden.

    Da stehen für mich ganz stark folgende Lebensbereiche im Raum

    ::Freie Wahl gesundheitsbezogener Maßnahmen ohne Herdendruck und ohne Zwänge…

    ::Generelle Selbstbestimmung beim Lernen für alle Menschen und besonders für alle Kinder jeder Wachsstumsstufe…

    ::Gesunde nachhaltige regionale (Lebensmittel)versorgung…

    ::Stressfreie finanzielle Grundversorgung oder Geldfreie Systeme, die das Ehrenamt endlich ehren und gleichstellen und jegliche Arbeit für die Gesellschaft als ehrwürdig anerkennt…

    ::Kultur und Künste aller Art, die die damit verbundene Ausdrucksstärke des Menschseins natürlich fördert und fordert und durch Grundversorgung zum höchsten Potenzial führt…

    Das kam mir jetzt so spontan in den Sinn und wird sich noch weiterentwickeln und entfalten und offen bleiben für alles, was ich selber jetzt noch nicht sehen kann. Bin gespannt, was andere Menschen noch alles mitteilen werden…

    Alles Liebe,
    Sabrina

    1. Hi Sabrina

      Danke für Deine Gedanken.
      Das sehe ich alles recht genau wie Du. Was denkst Du, wie können wir das erreichen? Die meisten Menschen werden dies zumindest ähnlich sehen. Was denkst Du, hält sie davon ab, auch so zu handeln? Oder das Bedürfnis auf Selbstbestimmung auch zu fordern? Können wir diese Selbstbestimmung überhaupt sinnvoll wahrnehmen? Denn dazu, müssen wir uns informieren und mit den Fakten auseinander setzen. Um dann auch vernünftige und sinnvolle Entscheidungen treffen zu können. Ich stelle im Moment immer wieder fest, wie sehr ich das abgegeben habe. Einfach aus Bequemlichkeit die Entscheidungen anderen überlassen habe.

      Ich bin auf Deine Meinung gespannt und bin wie Du gespannt, was andere hier zu denken 😉

      Gruss Tim

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