Das nachhaltige Grundeinkommen

Basis eines neuen Sozial- und Wirtschaftssystems bildet ein nachhaltiges Grundeinkommen (NGE).

Jeder Mensch in Deutschland erhält ein Grundeinkommen in der Höhe von 2000 € pro Monat.

Das nachhaltige Grundeinkommen wird durch Ressourcen-Lenkungsabgaben  und eine neue Finanztransaktionssteuer finanziert.

Mit Ressourcen meinen wir materielle Resourcen und nicht z.B. menschliche Arbeitskraft. Als materielle Ressourcen bezeichnen wir Endenergie (vom Endnutzer gekaufte Energie), Wasser, Boden, grauer Energie in importierten Produkten, Futtermittel usw.

Materielle Ressourcen benötigen wir, mit dennen wir haushälterisch umgehen müssen und niemals verschwenden dürfen.

Die Ressurcen-Lenkungsabgabe verteuert unerwünschten Konsum. Damit wird der effektive Umgang mit diesen Ressourcen wirtschaftlich.

Wer Ressourcen verschwendet bezahlt viel und finanziert diejenigen die mit Ressourcen haushälterisch umgehen.

In diesem Sinne ist das Grundeinkommen nicht bedingungslos. Wer nicht nachhaltig lebt, bezahlt mehr als er durch das Grundeinkomen bekommt.

Mit ihrem nachhaltigen Lebensstil erbringen sie eine Leistung für ihre Mitwelt und ihre Nachwelt.

Viele Menschen setzen bedingungslos gleich mit etwas bekommen ohne Leistung zu erbringen.

In diesem Sinne ist das nachhaltige Grundeinkmmen nicht bedingungslos. Es wir eine Leistung für die Mitwelt und Nachwelt erbracht.

Die eigenen Modellrechnungen zeigen, dass das Grundeinkommen etwa bei 2000€ in Deutschland und etwa bei 2200 CHF in der Schweiz pro Monat und Mensch sein sollte.

Das Grundeinkommen muss so hoch sein, dass jeder seine Grundbedürfnisse, wie Gesundheit, Ernährung, Wohnen, soziale Kontakte pflegen, Selbstbestimmung usw. erfüllten kann.

Der Bedarf nach sozialer finanzieller Unterstützung muss zu absoluten Ausnahmefall werden.

Durch die steigenden Ressourcen-Abgaben dürfen keine neuen Sozialfälle geschaffen werden.

Niemand darf mehr gezwungen werden, für einen Mindestlohn zu arbeiten oder als Bittsteller zum Sozialamt zu gehen.

Die Menschen gewinnen die Freiheit, den Tätigkeiten nachzugehen, die Ihnen Erfüllung bringen. Der Beruf wird zur Berufung.

Anderseits darf das nachhaltige Grundeinkommen nicht zu hoch sein. Es soll nach wie vor ein Anreiz bestehen, sein Einkommen durch bezahlte nachhaltige Arbeit zu verbessern.

Ein nachhaltiges Grundeinkommen kann durch einzelne Staaten eingeführt werden.

Die  Exportwirtschaft kann gezielt und nach Bedarf unterstützt werden. Dies ist vor allem möglich durch den wegfall möglichst vieler anderer Steuern und Angaben.

Eine Unterstützung dürfte jedoch nur in Ausnahmefällen erforderlich sein, da die Wirtschaft ganz allgemein von Sozialabgaben und Lohnkosten entlastet wird. Viele Menschen werden bereit sein, auch für tiefere Lohnkosten zu arbeiten, jedoch nur, wenn sie die Lohnarbeit erfüllt. Die Lohnkosten werden vor allem dort steigen, wo es heute an Wertschätzung fehlt, z.B. bei den Putzfrauen, der Müllabfuhr, den Kinderbetreuer/Innen, dem Pflegepersonal usw.

Fragen und Antworten zu Thema

Beitrag wdr zum bedingungslosen Grundeinkommen